Das Freischütz-Projekt

Das Freischütz-Projekt

Max schießt nur noch daneben. Er arbeitet in einer Försterei und will Oberförster werden. Zum Oberförster und dafür, dass er Agathe heiraten darf, soll er eine Prüfung ablegen: Vor den Augen des Fürsten soll er beweisen, dass er schießen kann.

Aber ach, er trifft überhaupt nicht mehr. Und auf dem Schützenfest wird er von einem Bauern besiegt.

Wir hören sein Lied: „Durch die Wälder, durch die Auen.“

„Mich fasst Verzweiflung, foltert Spott!“

 


Max
(Rezitativ)
Nein, länger trag ich nicht die Qualen,
Die Angst, die jede Hoffnung raubt!
Für welche Schuld muß ich bezahlen?
Was weiht dem falschen Glück mein Haupt?
(Arie)
Durch die Wälder, durch die Auen
Zog ich leichten Muts dahin;
Alles, was ich konnt‘ erschauen,
War des sichern Rohrs Gewinn.
Abends bracht‘ ich reiche Beute,
Und wie über eignes Glück,
Drohend wohl dem Mörder, freute
Sich Agathes Liebesblick!
(Rezitativ)
Hat denn der Himmel mich verlassen?
Die Vorsicht ganz ihr Aug‘ gewandt?
Soll das Verderben mich erfassen?
Verfiel ich in des Zufalls Hand?
(Arie)
Jetzt ist wohl ihr Fenster offen,
Und sie horcht auf meinen Schritt,
Läßt nicht ab vom treuen Hoffen:
Max bringt gute Zeichen mit!
Wenn sich rauschend Blätter regen,
Wähnt sie wohl, es sei mein Fuß;
Hüpft vor Freuden, winkt entgegen…
Nur dem Laub, nur dem Laub den Liebesgruß.
Doch mich umgarnen finstre Mächte!
Mich faßt Verzweiflung, foltert Spott!
O dringt kein Strahl durch diese Nächte?
Herrscht blind das Schicksal? Lebt kein Gott?
Mich faßt Verzweiflung, foltert Spott!

http://opera.stanford.edu//Weber/Freischutz/act1.html

 

Geplant ist, mit dieser Ausgangssituation, ein Projekt zu machen.

 

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